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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), einseitig bedruckt, Note: 1,7, Universität Leipzig (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Über die Seele, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem Werk De Anima Über die Seele entwirft Aristoteles ausgehend von Beobachtungen und Erfahrungen sowie durch Auseinandersetzung mit seinen Vorgängern eine Konzeption der Seele. Dabei widmet er sich sowohl ihrem Wesen, ihren Funktionen, als auch ihrem Verhältnis zum Körper. Ferner wirft seine überwiegend biologische Analyse der Seelenfunktionen ein Licht auf das, was Pflanzen, Tieren und Menschen gemeinsam ist, aber auch auf das, was sie voneinander unterscheidet und weist somit über die biologisch-naturwissenschaftliche Dimension hinaus. Ziel der folgenden Arbeit ist es, nach einem kurzen Überblick über Aristoteles Seelenkonzeption, den sich darin entfaltenden aristotelischen Begriff der Wahrnehmung und die damit verbundene Wahrnehmungstheorie darzustellen und dahingehend zu interpretieren, wie der Wahrnehmungsvorgang genau vonstatten geht, warum wir von unseren Sinnen als Medien sprechen, bis zu welchem Grad bei der Wahrnehmung von Abstraktion zu sprechen ist, und ob Aristoteles so etwas wie Synästhesie der Sinne kennt.
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