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Diskurse i.S. von organisierten Kommunikationsprozessen (Mediationen, Konsensuskonferenzen, Planungszellen, Diskursverfahren) werden in dieser Studie zunächst auf dem Hintergrund von Transformationsprozessen der wissenschaftlichen und politischen Ordnung situiert und als je eigensinnige Partizipationsformen beschrieben: dabei lässt sich zeigen, dass die alternativen Konfliktregulierungsinstrumente jeweils auf unterschiedliche Leitorientierungen, Konflikttypen sowie Beteiligungsansätze rekurrieren. Unter Zugrundelegung einschlägiger Demokratietheorien (empirische, deliberative, partizipative) und Demokratiekriterien (Input-, Output-, Throughput-Aspekte) wird sodann eine systematische Evaluierung der Leistungen und Grenzen von kommunikativen Politikmodellen vorgenommen. Die Analyse führt zu dem Ergebnis, dass Demokratie nicht nur normatives Gebot, sondern auch funktionales Erfordernis in der hochkomplexen Wissensgesellschaft darstellt - die unterschiedlichen Diskursansätze können hierzu einen differenziert zu beurteilenden Beitrag leisten. Mit der vorliegenden Studie wird einer in der Literatur immer wieder erhobenen Forderung nach einer demokratietheoretischen Beurteilung des Diskurs-Spektrums nachgekommen und eine diesbezügliche Forschungslücke geschlossen.
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