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Nach dem Ende der Blockkonfrontation sind die USA vorläufig als einzige Weltmacht verblieben. US-Truppen sind nach wie vor in Stützpunkten rund um die Welt verteilt, um Handelswege zu sichern, sogenannte Schurkenstaaten und konkurrierende Mächte einzukreisen und den internationalen Terrorismus abzuwehren. Dies ist einerseits sehr Kapital intensiv und stößt zudem nicht überall auf Zustimmung. Auch in den USA selbst schwindet das Verständnis für diese Politik. Der Autor der vorliegenden Arbeit wirft daher die Frage auf, was die Leitlinien der US-Außenpolitik sind, um den Weltmachtstatus zu erhalten und die weltweite militärische und kulturelle Präsenz zu legitimieren, bzw. auszuweiten. In einem Vergleich der drei Präsidenten George Bush, Bill Clinton und George W. Bush untersucht der Autor zu diesem Zweck die Wirtschafts-, Kultur- und Militäraußenpolitik der USA. Das theoretische Grundkonzept folgt dabei der relativ flexiblen historisch-soziologischen Schule von Raymond Aaron und Stanley Hofmann, die eine Spielart des Realismus darstellt und eine Analyse aus historischer, wirtschaftlicher und politikwissenschaftlicher Perspektive erlaubt.
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