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Eine Kindheit hinter Mauern. Gewalt im Namen der Erziehung. Ein Leben zwischen Trauma, Identitätsverlust und dem unerschütterlichen Willen zu überleben. „Eriks Odyssee: Verloren und doch unbezwingbar" erzählt die erschütternde Lebensgeschichte eines Heimkindes in der Nachkriegszeit. Zwischen religiöser Härte, psychischer Gewalt und systematischem Missbrauch kämpft Erik schon früh darum, seine Menschlichkeit nicht zu verlieren. Die Erfahrungen in kirchlichen Heimen der 1960er- und 1970er-Jahre hinterlassen tiefe Wunden. Um das Unfassbare zu überstehen, entwickelt die kindliche Psyche Schutzmechanismen, die später zur Diagnose einer Dissoziativen Identitätsstörung führen. Doch dieses Buch ist weit mehr als eine autobiografische Erzählung. Es verbindet persönliche Erinnerungen mit historischen Hintergründen, psychologischer Aufarbeitung und der Geschichte institutioneller Gewalt in Deutschland. Schonungslos ehrlich, dokumentarisch und bewegend zeigt dieses Werk, wie tief Gewalt das Leben eines Menschen prägen kann - und wie stark der Wille sein muss, trotzdem weiterzugehen. Ein Zeitzeugnis gegen das Schweigen.
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