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Santa Fe war kein Ort, an dem ein Mann lange unsichtbar blieb. Zu viele Augen auf der Plaza, zu viele Männer mit Sternen, zu viele Dollars, die schon den nächsten Toten gekauft hatten. Als Jake Sawyer in die Stadt reitet, will er nur Kaffee, Schlaf und eine Karte nach Norden. Doch kaum hat Gris den Staub der Camino Real abgeschüttelt, liegt ein Mann tot auf der Plaza, und Sheriff Reyna weiß schneller als Sawyer lieb ist, dass der Mann mit dem Strickmal keine gewöhnliche Durchreise macht.
Sawyer sucht Coyle. Und hinter Coyle wartet Sterling. Ein Name aus dem Krieg. Ein Name, der tot sein sollte. Aber in Santa Fe ist der Tod verhandelbar, wenn genug Geld auf dem Tisch liegt. Big Cliff Marbury kauft Männer aus der Zelle, als wären sie Bohnen, Patronen oder schlechte Pferde. Sawyer lässt sich kaufen. Nicht aus Dummheit. Aus Absicht.
Auf Marburys Ranch riecht alles nach Landraub, Eisenbahn und Blut. Zwischen Söldnern, alten Rechnungen und einem schwarzen Kavalleristen namens Cassius Pike stößt Sawyer auf eine Spur, die nach Las Vegas, New Mexico führt. Dort sollen Coyle, Vance und Sterling zusammentreffen. Drei Männer. Drei Namen. Drei offene Wunden.
Ein harter Hardboiled Western um Rache, Eisenbahn-Geld, gekaufte Gesetze und einen Mann, der gelernt hat, dass manche Schlingen auch Jahre später noch ziehen.
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